Die Bokkenweide ist ein einzigartiges Gebiet in den Schoorlse Duinen. Wo heute die Natur frei ihren Lauf nehmen darf, wurden früher Bäume gezüchtet, die später an anderen Stellen in den Dünen gepflanzt wurden.
Die Bokkenweide.
Die Bokkenweide liegt im äußersten Süden der Schoorlse Duinen, an der Grenze zum Noordhollands Duinreservaat. Nordwestlich befindet sich die Paardeweide, während im Osten die imposante Schoorlse Nok aufragt. Diese Düne, eine der höchsten in den Schoorlse Duinen, zieht viele Wanderer und Mountainbiker an. Die Bokkenweide wird im Norden durch die Blijdensteinseweg und im Süden durch die Grensweg begrenzt.
Die Bokkenweide ist in das Wanderwegenetz der Schoorlse Duinen eingebunden. Der Boswachterspad Stuifduinentocht (weiß) und der Boomplanterstocht (grün) führen durch die Bokkenweide. Beide Routen beginnen am Besucherzentrum Schoorlse Duinen. In der Bokkenweide gibt es mehrere Bänke und Picknicktische, an denen man wunderbar sitzen und essen kann.
In der Bokkenweide befindet sich eine Wasserzapfstelle. Sie besteht aus einem hohen Pfosten mit einem kleinen Hahn, unter dem eine längliche Metallrinne angebracht ist. Der Zapfpunkt steht auf einer steinernen Plattform.
Im gesamten Gebiet der Schoorlse Duinen gibt es mehrere solcher Wasserstellen, unter anderem am Eingang des Besucherzentrums. Sie bieten Wanderern und Mountainbikern eine praktische Möglichkeit, unterwegs ihren Durst zu stillen.
Wasserzapfstelle in der Bokkenweide.
Über die Schoorlse Duinen verteilt gibt es mehrere solcher Zapfstellen, unter anderem am Eingang des Besucherzentrums. Sie sind ein praktischer Ort für Wanderer und Mountainbiker, um während ihrer Tour ihren Durst zu stillen.
Die Bokkenweide war früher eine Baumschule von Staatsbosbeheer, in der junge Bäumchen gezogen wurden, um später an anderen Stellen in den Schoorlse Duinen gepflanzt zu werden.
Wenn man durch die Bokkenweide wandert, kann man noch immer die Spuren der ehemaligen Baumschule erkennen. Der Weg, der mitten hindurchführt, ist schnurgerade angelegt. Zwischen den offenen Flächen wachsen imposante Laubbäume mit bizarren Ästen, die gemeinsam eine fast märchenhafte Stimmung erzeugen.
Schnurgerader Wanderweg in der Bokkenweide.
Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein konnten sich die Schoorlse Duinen zu den höchsten und breitesten Dünen der Niederlande entwickeln. Der Sand in diesem Gebiet ist kalkarm und besteht aus abgerundeten Körnern, was ihn besonders anfällig für Verwehungen durch den Wind macht. Durch Überweidung und intensive Holznutzung verschwanden zudem viele Pflanzen und Bäume, wodurch die Sandverwehungen zunahmen.
Die Bewohner der Dörfer in der Umgebung der Schoorlse Duinen nutzten die Dünen intensiv: Sie stachen Heideplaggen ab, um ihre Felder zu düngen, verwendeten Sträucher als Brennmaterial und zur Einzäunung ihres Landes. All diese Faktoren führten dazu, dass der Sand leicht verwehte, und manchmal verschwanden sogar Häuser unter dem Sand. Schon im Jahr 1494 beklagten sich die Bewohner von Schoorl über die Verwehung ihres Landes.
Um den Dünensand zu befestigen, begann man mit dem Pflanzen von Strandhafer. In den offenen Dünengebieten wurde diese Praxis bis in die 1990er Jahre des 20. Jahrhunderts fortgeführt. Eine weitere Strategie gegen die Sandverwehungen war die Aufforstung. Die ersten bekannten Experimente zur Bewaldung der Dünen stammen aus dem Jahr 1623, doch viele davon waren nicht erfolgreich.
Schließlich erwies sich die sogenannte „Jütländische Methode“ als effektiv: Die Dünen wurden zunächst mit Heide und Strandhafer befestigt und später mit Bäumen bepflanzt. Die Korsische und die Österreichische Schwarzkiefer erwiesen sich dabei als besonders geeignet.
Die Bokkenweide ist ein wunderschönes Gebiet in den Schoorlse Duinen.
Seit 1899 stehen die Schoorlse Duinen unter der Verwaltung von Staatsbosbeheer. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden von dieser Naturorganisation Bäume gepflanzt.
Früher pflanzte Staatsbosbeheer in den Schoorlse Duinen vor allem Kiefern, wodurch ausgedehnte, monotone Nadelwälder entstanden. Heute werden gezielt Bäume gefällt, um diese einseitige Vegetation zurückzudrängen und Platz für eine vielfältigere Landschaft zu schaffen. Das langfristige Ziel ist die Entwicklung eines atlantischen Dünenwaldes mit einheimischen Laubbäumen wie Eiche, Buche und Esche, die besser an das natürliche Dünenmilieu angepasst sind.
Wer von Norden nach Süden durch die Schoorlse Duinen wandert, erkennt diesen Unterschied sofort, im Norden dominieren die Nadelbäume, während im Süden zunehmend Laubbäume das Bild prägen.
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