De Schoorlse Duinen sind bekannt für ihre weitläufigen Heideflächen. Dank des kalkarmen Sandbodens gedeiht die Heide in den Schoorlse Duinen besonders gut, deshalb können Sie im Spätsommer eine wunderschöne violette Landschaft erleben. Eines der schönsten Heidegebiete in diesem Dünengebiet ist die Waterbosvlakte.
Die Waterbosvlakte ist im Spätsommer am schönsten, wenn die Heide blüht.
Die Waterbosvlakte liegt im Herzen der Schoorlse Duinen. Nördlich davon befindet sich das Bospaviljoen de Berenkuil. Im Westen grenzt die Waterbosvlakte an die Julianalaan, einen Radweg. Im Süden verläuft die Langeweg, ein Wanderweg. Im Norden liegt ein namenloser Wanderweg.
Die Waterbosvlakte ist zu Fuß und mit dem Fahrrad zu erreichen.
Die Waterbosvlakte ist Teil des Wandernetzwerks in den Schoorlse Duinen. Drei Routen, die Duinheidewanderung in violett, die Duintoppentocht in rot und der Boswachterspad Nordseewanderweg in dunkelblau, führen an diesem Gebiet vorbei. Alle diese Wanderungen beginnen beim Buitencentrum Schoorlse Duinen.
In de Waterbosvlakte kun je fantastisch wandelen.
Über die Julianalaan können Sie mit dem Fahrrad zur Waterbosvlakte gelangen.
Die Waterbosvlakte ist vollständig von dicht bewachsenen Wäldern umgeben, was eine bezaubernde, fast märchenhafte Atmosphäre schafft. Im Herzen dieser idyllischen Landschaft erstreckt sich das Heidefeld, umrahmt von Bäumen und üppiger Vegetation. Ein Sandweg durchquert das Feld und macht das Bild komplett. Ich habe diesen wunderschönen Teil der Schoorlse Duinen schon unzählige Male besucht, jedoch bin ich jedes Mal aufs Neue von der überwältigenden Schönheit berührt.
An der Nordseite der Waterbosvlakte stehen zwei Bänke, an der Südseite befindet sich eine Bank. Es ist herrlich, sich auf eine dieser Bänke zu setzen, zur Ruhe zu kommen und den schönen Blick über die Heide zu genießen.
Bänkchen in der Waterbosvlakte.
In den Schoorlse Duinen wachsen drei Heidearten, die Besenheide, die Glockenheide und die Krähenbeere.
Die auffälligste und bekannteste Heide in den Schoorlse Duinen ist die Besenheide. Sie sorgt für die ausgedehnten violetten Heideflächen, die im Spätsommer in voller Blüte stehen und zahlreiche Insekten anlocken.
Wunderschön blühende Besenheide.
Die Glockenheide erkennen Sie an ihren graugrünen, nadelförmigen Blättern und den kleinen, glockenförmigen rosa Blüten, die von Juni bis September blühen. Sie spielt eine wichtige Rolle in den Ökosystemen, als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Die Pflanze ist gut an die nährstoffarmen Bedingungen der Schoorlse Duinen angepasst.
Mit ihren dünnen, nadelförmigen Blättern und den tiefschwarzen Beeren ist die Krähenbeere leicht zu erkennen. Die Beeren sind essbar, schmecken jedoch recht mild. Die Krähenbeere fühlt sich auf saurem, nährstoffarmem Boden wohl, wie in den Schoorlse Duinen. Die Pflanze ist von großer Bedeutung für die Artenvielfalt, sie bietet Nahrung für Vögel und kleine Säugetiere und hilft dabei, Boden und Feuchtigkeit zu halten. Durch ihren robusten Charakter und ihre Kältebeständigkeit ist die Krähenbeere gut an raue Bedingungen angepasst.
Die Krähenbeere verdankt ihren Namen wahrscheinlich der bereits genannten tiefschwarzen Farbe der Beeren, so dunkel wie eine Krähe, und der Tatsache, dass Krähen diese Früchte gerne fressen.
Die Waterbosvlakte in den Schoorlse Duinen.
Entlang fast der gesamten Nordseeküste gibt es Dünen, jedoch sehen diese nicht überall gleich aus. Grob lassen sich die Dünen in zwei Gebiete einteilen, die sich deutlich in der Zusammensetzung des Sandes unterscheiden. Die Grenze zwischen diesen beiden Dünengebieten liegt bei Bergen aan Zee und ist als Bergense Kalksprong bekannt.
Der Sand nördlich dieser Linie wurde in der Eiszeit aus Skandinavien herangeführt. Er ist arm an Kalk und enthält wenig Nährstoffe. Im Gegensatz dazu besteht der Sand in den südlichen Dünen aus Material, das über Rhein und Maas aus den Alpen transportiert wurde. Dieser südliche Sand ist kalkreich und deshalb auch nährstoffreicher.
Diese Unterschiede in der Herkunft beeinflussen auch die Farbe des Sandes. Kalkarmer Sand ist heller und wirkt weißgrau, während kalkreicher Sand einen wärmeren, blond wirkenden Farbton hat. Wenn man in den Niederlanden von den blonden Dünen spricht, ist damit das Dünengebiet südlich von Bergen aan Zee gemeint.
Die Schoorlse Duinen liegen nördlich des Bergense Kalksprongs und sind deshalb kalkarm. Weniger Kalk bedeutet einen saureren Boden, und genau deshalb finden Sie dort große Heideflächen, wie bei der Waterbosvlakte.
Die Dünen in den Schoorlse Duinen sind kalkarm, wodurch die Heide viel Raum zum Wachsen hat.
Südlich des Bergense Kalksprongs ist der Sand kalkreich. In diesen Gebieten hat Heide keine Chance zu wachsen. Stattdessen gedeihen dort kalkliebende Pflanzen, wie das Kandelaartje, das die Dünen rot färbt und bis zu acht Zentimeter hoch werden kann. Auch Dünenrosen, mit ihrem eleganten lateinischen Namen Rosa pimpinellifolia, kommen in diesen kalkreichen Dünen häufig vor.
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